LaseGCP-2D

Kranführer -Assistenzsystem für Kollisionsschutz
Das Messsystem LaseGCP-2D – Gantry Collision Prevention ist ein Fahrerassistenzsystem, das Kranführer dabei unterstützt, Kollisionen zu vermeiden und somit Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen. Das System kann mit zwei oder vier 2D-Laserscannern verwendet werden, die an den aufrechten Fahrwerksträgern montiert werden. Je nach Anzahl und Montageort kann eine Fahrtrichtung oder zwei Fahrtrichtungen überwacht werden. Die erzeugten Scanebenen werden horizontal über den Boden in die jeweilige Fahrtrichtung generiert.

Das Messsystem

Das Lasermesssystem besteht aus zwei oder vier 2D-Laserscannern der LASE 2000D Serie, die an den aufrechten Fahrwerksträgern in einer Höhe von ca. 1,0 – 1,5 m montiert werden. Die Scanebenen werden parallel zum Boden projiziert.
Die Messdaten des Laserscanners werden an die LASE Applikationssoftware gesendet, die die Daten auswertet und auftretende Gefahrensituationen rechtzeitig erkennt. Im Steuerungssystem werden dynamische Überwachungsfelder erzeugt, die sich analog zur Krangeschwindigkeit in Ihrer Ausdehnung verändern bzw. anpassen.

Das bedeutet, dass die Scanfelder bei niedrigen Geschwindigkeiten eine kleine Ausdehnung besitzen und sich bei zunehmender Krangeschwindigkeit vergrößern. Die Felder decken die Breite des Kranfahrwerks ab (einschließlich Treppen, die sich möglicherweise an der Seite des Krans befinden). Daraus leitet sich das System drei Erkennungsbereiche ab, wobei das größte/äußerste für die Erstellung von Kandidaten dient und es somit das sog. „Kandidatenfeld“ ist. Diese Kandidaten sind Objekte, die eine bestimmte Größe und Lebensdauer haben und geschützt werden sollen, sobald sie innerhalb des Warn- oder Alarmfeldes auftreten.

Dadurch werden keine Fehlalarme durch zufällig auftretende Objekte wie z. B. Schneefall oder Vögel ausgelöst. Wenn sich ein Objekt im kleineren „Warnfeld“ befindet, so reagiert das System und sendet eine Warnung an den Kranführer, der damit beginnt, die Geschwindigkeit des Portalkrans zu verringern. Im Falle, dass das nächstgelegene Feld („Alarmfeld“) verletzt wird, wird automatisch ein Nothalt ausgelöst.

Allgemeine Merkmale

Vermeidung von Gefahrensituationen und damit Erhöhung des Sicherheitsniveaus für den Kranbetrieb
Kosteneinsparungen durch Kollisionsfreiheit und Vermeidung von Reparaturkosten
Erhöhte Anlagenverfügbarkeit durch reduzierte Kranstillstandzeiten
Modularer Systemaufbau – es können zwei oder vier Sensoren verwendet werden
Hohe Zuverlässigkeit vor Umwelteinflüssen – keine Fehlalarme
Vertrauenswürdiges Produkt mit hoher Akzeptanz des Kranführers
Kranführer kann sich auf andere Bedienfragen konzentrieren

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